Ausrüstung im Vergleich

Rucksäcke

Was du brauchst
Die Zusammenstellung deiner Notfallausrüstung fängt beim Rucksack an. Je nach Person und Einsatzbereich ändern sich die Anforderungen an einen Rucksack. Dabei spielen Volumen, Gewicht, Fächer, Rückenlänge, Belüftung und andere Faktoren eine entscheidende Rolle. DEN Rucksack für alle Einsatzbereiche gibt es aber nicht. Der Vergleich dieser Seite soll dir dabei helfen, den für dich optimalen Rucksack zu finden. Durch die tabellarische Anordnung der Produkte kannst du leicht ablesen, welcher Rucksack welche Vor- und Nachteile hat.

Wissen

Der richtige Rucksack

zum Ratgeber

Tasmanian Tiger
Pathfinder MKII

Tasmanian Tiger
Raid Pack MKIII

Bundeswehr
Kampfrucksack (gebraucht)

Berghaus
Centurio

Brandit
US Cooper

Gewicht3,7 kg2,9 kg1,5 kg1,5 kg1,25 kg
75 Liter45 Liter65 Liter45 Liter50 Liter
Maße85 x 32 x 26 cm65 x 32 x 24 cm 51 x 32 x 19cm33 x 55 x 25 cm29 x 53 x 28 cm
MaterialCORDURA® 700 den

Nylon
Cordura 700den

Nylon
NylonAdura 1000DPolyester
Polyvinylchlorid beschichtet
TaschenDeckel, Haupt- und Bodenfach,
2 Einschubfächer, optional "Pouches" erhältlich
Deckel, Haupt- und Bodenfach,
2 Einschubfächer, optional "Pouches" erhältlich
Deckel, Haupt-
und Bodenfach,
2 seitliche Taschen
Haupt- und Deckelfach4 Fächer
BesonderheitenMOLLE Schlaufen
Innenfach für Hydropack
MOLLE Schlaufen
Innenfach für Hydropack
Einsteckfach für BW Isomatte
Materialschlaufen für weitere Ausrüstung
MMPS (Multi Mission Pack System)
MOLLE Schlaufen
Innenfach für Hydropack
MOLLE Schlaufen
Innenfach für Hydropack
Bewertungstarstarstarstarstarstarstarstarstarstarstarstarstarhalfstarnostarstarstarstarstarstarstarstarnostarnostarnostar
Preis329,80 Euro260,00 Euro38,90 Euro139,00 Euro39,95 Euro
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Tasmanian Tiger Raid Pack MKIII

Vorteile

  • Verarbeitung
  • Komfort
  • einstellbares Tragesystem
  • Stauraum erweiterbar
  • gute Belüftung

Nachteile

  • Preis
zu amazon

Produktbeschreibung

Als Sparte der Marke „Tatonka“ bündelt „Tasmanian Tiger“ das Know How für professionelle Polizei- und Militärausrüstung. Das merkt man dem Equipment an. Konstruiert für den Extremeinsatz bietet das Rucksack Modell „Raid Pack MK III“ alles, was das Outdoorherz höher schlagen lässt. Ein durchdachtes Tragesystem, Stauraum und jede Menge Fächer und Erweiterungsmöglichkeiten.

Tragesystem

Der MKIII bietet mit dem V2 Plus Tragesystem ein Maximum an Komfort. Die Rückenlänge lässt sich optimal und beliebig einstellen, so erspart man sich aufwendiges Anprobieren von verschiedenen Größen. Hüft- und Schultergurte sind sehr gut gepolstert. Druckstellen an Hüften oder Schultern kann man auch nach langen Wanderungen nahezu ausschließen. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Einstellmöglichkeiten der Rucksackteile. Das Gewicht lässt sich optimal auf die Hüfte lenken, ohne diese zu sehr in der Bewegung einzuschränken. Ein Brustgurt verhindert das Abrutschen der Gurte. Im Zusammenspiel ergibt sich dadurch ein sehr komfortables Tragegefühl, welches gut über das relativ hohe Eigengewicht von 2,6 kg hinwegsehen lässt. Der Rücken weißt eine Wölbung auf, der Rucksack liegt somit nicht direkt am unteren Rücken auf und ermöglicht somit eine gute Belüftung und damit verbunden eine Verminderung des Schwitzens. Besonders für den militärischen Einsatz interessant ist der abnehmbare Hüftgurt, welcher sich einzeln als „Warriorbelt“ verwenden lässt.

Ausstattung

45 Liter wollen mit entsprechender Ausrüstung gefüllt werden – aber so, dass alles seinen Platz hat und man jederzeit die Möglichkeit hat, an seine Ausrüstung zu kommen. Dazu bietet der MKIII ein Deckel-, Haupt- und Bodenfach, sowie zwei Seitentaschen. Das Bodenfach ist ordentlich groß. Im Test passten Tarp, Isomatte und Schlafsack ohne Probleme rein. Für den Transport größerer Gegenstände, lässt sich das Bodenfach zum Hauptfach öffnen. Das Hauptfach bietet natürlich viel Stauraum und lässt sich durch ein Band festziehen. Umlaufend finden sich am Haupt- und Bodenfach Kompressionsgurte, um das Packmaß zu verringern. Das Deckelfach hat einen umlaufenden Reißverschluss, welcher sich auch im aufgesetzten Zustand bedienen lässt. Hier kann Beispielsweise leichte, voluminöse Ausrüstung seinen Platz finden. Die beiden Seitenfächer bieten, neben weiterem Stauraum, seitlich Riemen zum Transport des Rucksacks. Zum Verstauen von Kleinkram finden sich an vielen relevanten Stellen kleine Ösen oder Schlaufen. Nahezu überall außen wird das MOLLE (MOdular Lightweight Load-carrying Equipment) System eingesetzt. Dabei handelt es sich um Schleifen, welche zum erweitern des Rucksacks oder zum Festmachen weiterer Ausrüstung geeignet sind. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl weiterer Kombinationsmöglichkeiten und bei Bedarf auch eine Erweiterung der Kapazität.Auf beiden Seiten des Rucksacks befinden sich Öffnungen für einen Trinkschlauch oder Kabel. Wer es mag, kann seinen Rucksack individuell mit Patches verschönern. Entsprechende Flächen wurden vorne am Rucksack angelegt.

Qualität

Überzeugend ist auch die außergewöhnlich gute Qualität des Rucksacks: Für die entsprechende Haltbarkeit sorgen hochwertige Nähte und Reißverschlüsse, sowie das Material des MKIII: Cordura 500. Abnutzungserscheinungen gibt es somit auch bei langem Einsatz nur bedingt. Regenfest ist das Material nur bedingt. Bei Dauerregen kann es durchaus zu nassen Stellen im Innern kommen. Tasmanian Tiger bietet zur Abhilfe jedoch entsprechende Raincover für den Rucksack.

Fazit

Tasmanian Tiger bietet mit dem Raid Pack MKIII sehr hochwertige Ausrüstung, die keine Wünsche offen lässt. Keine Frage, 230 € sind kein Schnäppchen für einen Rucksack. Jedoch handelt es sich hier um eine einmalige Investition, die sich während jeder Tour und besonders im Ernstfall auszahlen wird. Einzig das Raincover hätte bereits ab Werk mitgeliefert werden können. Das machen andere Hersteller besser. Ansonsten gilt: Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Tasmanian Tiger Pathfinder MKII

Vorteile

  • Verarbeitung
  • Komfort
  • einstellbares Tragesystem
  • Stauraum erweiterbar
  • gute Belüftung

Nachteile

  • Preis
zu amazon

Produktbeschreibung

Als zweiter Vertreter der Marke Tasmanian Tiger, tritt der Pathfinder MK II in den Vergleich. Ähnlich wie im Modell Raid Pack MK II, befinden sich auch hier Tragekomfort, Funktionalität und Qualität auf höchstem Niveau.

Tragesystem

Als Tragesystem setzt Tasmanian Tiger hier das bewährte V2 System ein. Das System setzt im Rücken sowohl Aluminium-, als auch glasfaserverstärkte Kunststoffstäbe ein, die zu einem hervorragenden Verhältnis von effizienter Lastübertragung und Flexibilität führen. Der Hüftgurt sorgt auch hier für eine sehr gute Lastverteilung auf die Hüfte, wodurch Rücken und Schultern entlastet werden und Verspannungen sowie Abschürfungen weitestgehend ausbleiben. Um diesen Effekt zu unterstützen, setzt Tasmanian Tiger hier außerdem auf einen Brustgurt, der verhindert, dass die Schultergurte zu weit nach außen rutschen. Um eine gute Rückenbelüftung zu ermöglichen, ist der Rücken konkav geformt. Für die unterschiedlichen Rückenlängen bieten sich hier viele Einstellungsmöglichkeiten, die jedem ein angenehmes Tragegefühl ermöglichen.

Ausstattung

Ganze 75 Liter wollen mit Ausrüstung gefüllt werden. Der Stauraum gliedert sich in das Deckel- Haupt- und Bodenfach. Wem das noch zu wenig Platz ist, kann optional weitere Pouches (anhängbare Zusatztaschen) erwerben. Fangen wir mit dem Hauptfach an. Das Hauptfach lässt sich sehr weit öffnen und aufgrund des doppelten Schneefangs gut komprimieren. Im geöffneten Zustand hat der MKII mehr Ähnlichkeit mit einem Seesack als einem Rucksack: Das Hauptfach ist so geräumig, dass selbst sperrige Ausrüstung gut verstaut werden kann. Zudem gibt es eine Aufnahme für die Wasserblase und eine entsprechende Öffnung für den Trinkschlauch Das Bodenfach ist abtrennbar und überzeugt durch großzügige Abmessungen. Ein Carinthia Defence 4 Schlafsack findet hier problemlos Platz. Das Deckelfach hat einen umlaufenden Reißverschluss, welcher sich auch im aufgesetzten Zustand bedienen lässt. Hier kann beispielsweise leichte, voluminöse Ausrüstung seinen Platz finden. Zudem findet sich hier ein abgetrennter Bereich für ein Erste-Hilfe-Set. An beiden Seiten des Rucksacks sind Einschubfächer für Trinkflaschen. An der Vorderseite des Rucksacks gibt es noch eine besonders einfallsreiche Tasche, die bis zum Bodenfach verläuft und mit einem Reißverschluss gesichert ist. Hier kann je nach Bedarf zusätzlich voluminöse Ausrüstung verstaut werden. Elastische Bänder sorgen dafür, dass die Packstücke dicht am Rucksack anliegen. Diese sind einstellbar und lassen sich entsprechend für das Packstück optimieren. Um das Packmaß zu reduzieren, finden sich umlaufend Kompressionsgurte. Auch dieser Rucksack ist mit einem MOLLE System ausgestattet, welches ermöglicht, dass verschiedenartige Gegenstände einfach außen am Rucksack angebracht werden können. Isomatte oder Tarp können sowohl auf dem Deckelfach, als auch unter dem Bodenfach an Spannriemen angebracht werden. Ein letztes, schönes Detail: Im Vergleich zum Raid Pack MKIII verfügt der Pathfinder MKII bereits ab Werk über eine mitgelieferte Regenhülle.

Qualität

Der Pathfinder MKII wird aus Cordura 700 gefertigt (einem sehr stabilen Nylon-Gewebe) und ist damit bestens gegen Reiß- und Abrieberscheinungen gewappnet, also genau richtig für harte Outdoor Bedingungen. Auch die Verarbeitung macht einen sehr wertigen und robusten Eindruck. Das Gewicht liegt mit ca. 3,7 kg im hohen Bereich. Hier sollte darauf geachtet werden, dass sich das Gewicht des Rucksacks durch entsprechende Zuladung amortisiert.

Fazit

Fazit: Dieser Rucksack zeigt, was alles möglich ist. Innovative Ideen, wie das zusätzliche Vorderfach, kombiniert einem komfortablen Tragesystem und der Unzerstörbarkeit eines Armeerucksacks. Der Stauraum bietet dabei genügend Platz, um auch lange Zeit autark aus dem Rucksack leben zu können. Für jeden, der lange Touren mit viel Gepäck vor sich hat, wird es wohl kaum einen geeigneteren Begleiter geben. Das hat natürlich seinen Preis. Mit ca. 350 € ist der TT Pathfinder MKII der teuerste Rucksack im Test.

Bundeswehr Kampfrucksack (gebraucht)

Vorteile

  • Verarbeitung
  • Preis
  • Gewicht

Nachteile

  • schlechte Belüftung
  • für Stabilität BW Isomatte nötig
  • kaum Kofort
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Produktbeschreibung

Dieser Test bezieht sich auf den originalen Kampfrucksack der Bundeswehr. Der Markt ist voll von Importmodellen, die den Namen „BW Kampfrucksack“ tragen, aber in keinster Weise der Qualität gerecht werden.

Ausstattung

Das Gesamtvolumen von 65 Litern bietet genügend Platz, um auch mehrere Tage autark outdoor zurecht zu kommen. Unterteilen lässt sich der Rucksack in das Haupt- und Bodenfach, zwei Seitentaschen und das Deckelfach. Der BW Kampfrucksack verfügt über ein geräumiges Hauptfach mit variablem Zwischenboden, einem Fach für die BW Isomatte und zusätzlichem Reißverschluss unten. Somit lässt sich der Rucksack auch im Hauptfach gut sortieren und es ist nicht nötig, den gesamten Inhalt auszuräumen, wenn man den Schlafsack mal nach unten gepackt hat. Oberhalb des Hauptfachs befindet sich ein doppelter Schneefang. Eine Aluschiene sorgt an dieser Stelle für etwas Stabilität und dafür, dass der Rucksack beim Zusammenzurren nicht rund wird. Kommen wir zum Deckelfach. Dieses bietet einigen Stauraum und einen Platz für den BW-Klappspaten. Besonders erwähnenswert: Zwischen Haupt- und Deckelfach lassen sich Gegenstände, wie z.B. ein Zelt befestigen. Die Seitentaschen sind geräumig genug für eine Wasserflasche. An der Unter- und Oberseite, sowie teilweise auch seitlich, lassen sich zusätzliche Riemen befestigen, mit denen sich weitere Ausrüstung anhängen lässt. Insgesamt kann man mit dem Stauraum des Rucksacks sehr zufrieden sein.

Tragesystem

Das Tragesystem des Rucksacks besteht aus den gepolsterten Schultergurten sowie dem Hüft- und Brustgurt. Das Tragesystem ist nicht wirklich mit dem aktueller Rucksäcke zu vergleichen. Die Schultergurte sind zwar gepolstert, jedoch vergleichsweise eher dünn. Der Brustgurt entlastet die Schultern etwas, indem er dafür sorgt, dass die Schultergurte nicht zu weit nach außen rutschen. Der Hüftgurt besteht aus einem einfachen Riemen und ist somit zu dünn, um wirklich Last auf die Hüften zu verteilen. Trotzdem wirkt er stabilisierend und sorgt dafür, dass sich der Rucksack beim Laufen nicht aufschaukelt und einen aus dem Gleichgewicht bringt. Um eine Grundstabilität in den Rucksack zu bekommen, ist es sehr empfehlenswert eine BW-Isomatte in dem dafür vorgesehenen Hauptfach zu verstauen. Die Isomatte sorgt dafür, dass sich der Rucksack angenehmer tragen lässt und verhindert, dass sich spitze Gegenstände während der Wanderung in den Rücken bohren. Mit etwas Übung lassen sich aber auch lange Märsche mit dem Rucksack gut und ohne Probleme bewältigen.

Qualität

Da dieser Rucksack für den täglichen Einsatz unter harten Einsatzbedingungen konzipiert wurde, gibt es nicht viel zu meckern. Das Rucksackmaterial (Cordura) ist nahezu unzerstörbar. Es reißt nicht und reibt sich kaum ab – genau das Richtige für unseren Outdooreinsatz. Das Außenmaterial ist von innen gummiert und hält somit einiger Nässe stand. Nähte wurden oft doppelt vernäht und sind sehr strapazierfähig. Die Verarbeitung gehört damit zu den ganz klaren Vorteilen des BW-Kampfrucksacks.

Fazit

Für Einsteiger mit kleinem Budget oder für jeden, der nicht zu viel Geld investieren möchte, bietet der Rucksack eine ganze Menge. Auch in gebrauchtem Zustand überzeugt der BW-Kampfrucksack besonders durch seine Qualität. Zu den Schwächen gehören das Tragesystem und der ungepolsterte Hüftgurt, über den man aber gerne aufgrund des Preises hinwegsehen möchte. Klare Kaufempfehlung und Sieger dieses Artikels im Bereich Preis / Leistung.

Berghaus Centurio 45

Vorteile

  • Verarbeitung
  • Komfort
  • einstellbares Tragesystem
  • Stauraum erweiterbar

Nachteile

  • Preis
  • schlechte Belüftung
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Produktbeschreibung

Seit 1966 besteht die traditionsreiche Marke Berghaus bereits. Gegründet um hochwertiges Equipment für Bergregionen zu konzipieren, weiß Berghaus durch Qualität und Zuverlässigkeit zu überzeugen. Auch der Centurio bildet da keine Ausnahme. Mit 45 Litern Fassungsvermögen schließt dieser die Lücke zwischen dem Centurio 30 und dem Crusader 90 + 20.

Tragesystem

Das Tragesystem besteht aus einem verstärkten Rückenteil, den breit und gut gepolsterten Riemen sowie einem Hüft- und einem Brustgurt. Vermisst wird die Polsterung des Hüftgurtes und die nur sehr mäßige Belüftung des Rückens. Trotzdem ist das Tragegefühl stimmig und die Last wird durch den breiten Hüftgurt gut übertragen. Somit ist es möglich diesen Rucksack auch mit hoher Zuladung recht komfortabel zu bewegen.

Ausstattung

Neben dem Hauptfach verfügt der Centurio 45 über das Deckelfach und eine wasserdichte Innentasche, die für eine Trinkblase geeignet ist. Wirklich herausragend ist das MMPS (Multi Mission Pack System) von Berghaus. Durch Reißverschlüsse und die seitlichen Aufnahmeriemen lassen sich Seitentaschen schnell und unkompliziert hinzufügen, die das Gesamtvolumen auf 65 Liter anheben. Somit bietet sich die Freiheit zu entscheiden, ob man mit einem schmalen oder breiten Rucksack loszieht. Der Rucksack verfügt an der Vorderseite zudem über ein MOLLE- System, mit welchem weitere Ausrüstung über Tragegurte festgezurrt werden kann. Ebenfalls an der Vorderseite befinden sich Schlaufen, um Tarpstangen oder Trekkingstöcke unterzubringen.

Qualität

Der Centurio 45 wird aus Ardura 1000D gefertigt (einem sehr stabilen Nylon-Gewebe) und ist damit bestens gegen Reiß- und Abrieberscheinungen gewappnet, also genau richtig für harte Outdoor Bedingungen. Auch die Verarbeitung macht einen sehr wertigen und robusten Eindruck. Das Gewicht liegt mit ca. 1,5 kg im moderaten Bereich. Mit Seitentaschen erhöht sich das Gewicht auf ca. 1,75 kg

Fazit

Ein Rucksack, flexibel wie die Anforderungen, die an ihn gestellt werden. Mit dem Berghaus Centurio 45 wird man zufrieden sein. Das Tragesystem bietet zwar keinen außergewöhnlichen Komfort, kann aber trotzdem durch einen soliden Standard überzeugen. Wer Wert auf robuste und hochwertige Ausrüstung legt, wird hier fündig!

Brandit US Cooper

Vorteile

  • Preis
  • viele Fächer
  • Stauraum erweiterbar

  • Nachteile

    • teils schlechte Verarbeitung der Nähte
    • schlechte Belüftung
    • kaum Komfort
    zu amazon

    Produktbeschreibung

    Optisch gleicht der Rucksack den Kampfrucksäcken der US-Streitkräfte. Rucksäcke, die bis aufs Äußerste gefordert werden und halten müssen. Dieser Rucksack ist von der Marke „Brandit“. Vergleichbare Rucksäcke gibt es von den Marken „Ora-tec“, „Miltec“ und „MFH“. Verschiedene Stauraum-Varianten werden angeboten, in diesem Test geht es um die Variante „Basic“ 50 Liter.

    Tragesystem

    Das „Tragesystem“ besteht aus den eher dünn gepolsterten Schultergurten und einem gepolsterten Rückenbereich. Man vermisst einen gepolsterten Bauchgurt und zusätzliche Polsterung in den Schultergurten. Auf längeren Wanderungen scheinen hier Verspannungen bei hoher Zuladung unvermeidlich.

    Ausstattung

    Glänzen kann der Rucksack vor allem mit Ordnung. Die beiden Hauptfächer und die kleineren Nebenfächer strotzen nur so vor Taschen, Netzen und Ösen. Hier lässt sich Ausrüstung sinnvoll verstauen und man findet alles jederzeit wieder. Das hintere Fach lässt sich nahezu komplett durch die Reißverschlüsse öffnen, was ein Beladen erleichtert. Kompressionsgurte seitlich und unten sorgen dafür, dass das Gewicht nah am Körper getragen werden kann. Auf der Rucksackrückseite ist ein Klettfach angebracht, welches z.B. für ein Hydropack oder eine BW-Isomatte genutzt werden kann. Ebenfalls nützlich sind die diversen Molle-Aufnahmepunkte, welche nahezu die komplette Rucksackoberfläche einnehmen. Hier lässt sich der Rucksack durch zusätzliche Taschen erweitern oder weitere Ausrüstung festzurren.

    Qualität

    Das Gewicht ist mit 1,25 kg moderat und auch das Material ist inklusive der Reißverschlüsse robust und auch im ständigen Einsatz sind dort kaum Abnutzungserscheinungen zu bemerken, außer: die Nähte! Bei dem Testmodell verabschiedeten sich schon nach kurzer Zeit die Nähte der Kompressionsgurte und des Molle-Systems. Erst nachdem diese nachgearbeitet wurden, waren sie wirklich sicher und für den harten Einsatz geeignet. Erfahrungsgemäß gibt es dabei große Schwankungen in der Qualität. Daher empfehle ich jedem, der sich für dieses Rucksackmodell interessiert, den Nähten besondere Beachtung zu schenken und gegebenenfalls nachzuarbeiten. Bei dem Preis von gerade einmal ca. 40€ lässt sich das möglicherweise verschmerzen.

    Fazit

    Der „Brandit US Cooper“ Rucksack ist ein Einsteigermodell mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und ausreichend Stauraum. Es wird eher wenig Tragekomfort geboten, dafür liegt das Gewicht im vertretbaren Bereich. Beim Kauf bitte besonders auf die Verarbeitung der Nähte achten. Erfahrungsgemäß gibt es Schwankungen in der Qualität.